Schön, wie frühe Hoffnungen und Zeiten des Internet weiter wirken ...

Das Netz hat unser privates Leben sehr verändert,
und manche Arbeits-Situationen, so weit die Menschen kommunizieren können.

Die bunten Bildchen übernehmen aber im Anteil die Macht, und da bleibt die Aufklärung und Beziehung schnell auf der Strecke:

Es zerlegt sich, wer international denken und verständigen kann, und wer sich in die Nischen zu den Pornos und Spielen verdrückt.

Beteiligungs-Modelle gibt es nur in ein paar Feldern, die von Pionieren gepflegt werden, und die Angst vor der Abhörung stört die Stimmung massiv.

Von daher wird die Schwelle der Partizipation so hoch, dass sie nicht mehr an demokratische Hoffnungen anknüpfen kann.

Ich hatte über Jahre die Projekte der IT-Abteilungen der Stadt, in hoffnungsvoller Zusammenfassung in einer stadt-eigenen GmbH begleitet, die mit MOGDY den Munich Open Government Day bis heute weiter feiern, während die Praxis und Politik doch sehr zurück bleiben.

Die Datenbestände der Stadt den Bürgern zur Verfügung zu stellen: Schlaglöcher und Verkehrsdaten, Fahrradstrecken und KITA-Plätze,
Stadtteil-Informationen und Behördengänge ...

Die Stadt München präsentiert jetzt grade in einem Rückschritt der SPD! den Kniefall vor Microsoft (als Firma in einem Stadtrats-Antrag vorgeschlagen) die Inkompetenz der ehrenamtlichen Berufs-Stadträte, die etliche interessen-geleitete CSU-Stadträte eingeleitet hatten,

die Verwaltung soll der Politik die Verfügbarkeit aller Daten bei höchster Sicherheit bieten, was in eine Schere laufen muss,

Bürgerbeteiligung hatte aber nur eine Minderheit der Stadträte im Sinn.


Danke, Karl,
Danke, Walter,

im Kreis der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen haben wir auch noch kein wirkliches Instrument gefunden, weil zwischen meinen Blogs und Wikis und den meisten Kollegen die Interaktionen wenig in Gang kommt,

das Fundraising-Projekt bei für die Beteiligung von Geflüchteten in der Lausitz hatte gut funktioniert,

die Xing-Gruppe bekommt wenig Reaktionen,
Twitter und Facebook sind kaum wahrgenommen.

Wenn ich jetzt eine Beratung ausarbeiten sollte:

Eigene Mail-Analysen (und die Anleitung dazu) helfen in Firmen ganz gut
Umfragen zur Nutzung von Plattformen anschaulich machen
Mögliche Beteiligung an Petitionen macht Motivationen deutlich

Gruppen-bezogene Mail-Fähigkeiten
Gemeinschaftliche Blogs
youtube-Kanäle

Mail-Verschlüsselung ist nur in anarchistischen Kreisen diskutiert,
Mail-Diät bei professionellen Kommunikatoren,
Angst und eingeschränkte Internet-Nutzung bei allen über 60 / 50.
und bei manchen über 40, je ländlicher, desto marginalisiert.

Ernsthafte demokratische Beteiligung kann daraus in den nächsten Jahren nicht wachsen, auch die großen Städte bleiben zu langsam,
internationale Überforderungen machen es nicht besser ...

Das /CL-Netz für Schüler wäre eine sehr gute Version gewesen, die wir zu den Zeiten entwarfen, als nur das rektorat einen Telefon-Anschluss hatte ... hausintern auf Zerberus-Technik.

(zukunftswerkstatt /CL-netz mit padaluun und rena tangens in nürnberg)
nach dem wam kat die jugoslawischen fronten über bielefeld übersprang

Am 28.4. bei der nächsten Zukunftswerkstatt-Jahrestagung in Walberberg bei Bonn / Köln werd ich wieder mal einen Vorstoß machen,
denn es gäbe noch etliche Ansätze der gemeinschaftlichen Arbeit:

freifunk und geflüchtete
pressenza bis kontext-tv
anregen, berichten und koordinieren

danke für die Anregung, fritz